Druck von A bis Z (Glossar)

Schön, dass Sie sich für das Thema Digitaldruck interessieren. Hier finden Sie viele Informationen rund um Druckprodukte, deren Eigenschaften sowie deren Möglichkeiten zur Weiterverarbeitung, von A wie Auflage bis V wie Visitenkarte.

4/1-farbig

Der Begriff bezeichnet die Art des Farbauftrages auf beiden Seiten eines Druckproduktes (Sonderfarben werden dabei extra angegeben). Die erste Zahl gibt die Anzahl der Farben auf der Vorderseite an, die zweite entsprechend die Farben auf der Rückseite: 4/1-farbig bedeutet somit, dass auf der Vorderseite vier Farben gedruckt werden können und auf der Rückseite eine Farbe (meist schwarz) gedruckt werden kann.

 

Auflage

Zahl der produzierten Einheiten.

 

Auflagenrabatt

Bei einer Auflage von über 100 St. Farbdrucke, 100 St. s/w-Laserdrucke oder 500 St. s/w-Drucke erhalten Sie 20 % Ermäßigung auf die Druckkosten.

 

CMYK

Das CMYK-Farbmodell ist ein subtraktives Farbmodell, das die technische Grundlage für den modernen 4-Farbdruck bildet. Die Abkürzung CMYK steht für Cyan (Blau), Magenta (Rot), Yellow (Gelb) und Key (Black, Schwarz).

 

Copyshop

In einem Copyshop (Kopierladen) werden Vervielfältigungen von Dokumenten und häufig auch digitaler Daten durch Fotokopien oder auch Druck gegen Entrichtung eines Entgeltes angeboten. Schauen Sie doch mal bei einer unserer sieben Filialen vorbei.

 

Dateiformat

Folgende Dateiformate können Sie uns schicken:
 TIF-Datei (geschlossene Datei ohne LZW-Komprimierung und ohne Alpha-Kanäle), PSD-Datei (geschlossene Datei ohne Alpha-Kanal
), JPG-Datei (Speicherung in höchster Qualitätsstufe ohne Komprimierung).

 

Digitaldruck

Der Digitaldruck ist ein Druckverfahren, bei denen das Druckbild direkt vom Computer an die Druckmaschine übertragen wird, ohne dass eine statische Druckform benutzt wird. Bei dem Drucksystem handelt es sich meist um ein elektrofotografisches Drucksystem wie z. B. einen Laserdrucker, der für hohe Auflagenzahlen konstruiert ist. Zusätzlich kann das Drucksystem weitere Einrichtungen zum Schneiden und Binden aufweisen. Dadurch wird die Fertigung kompletter Druckprodukte in kürzester Zeit möglich. Digitaler Druck ist für kleinere, personalisierte Auflagenzahlen kostengünstiger als Offsetdruck. Digitaldrucksysteme haben mehr Möglichkeiten, die Anordnung der Seiten eines Dokuments auf dem Bogen zu steuern d. h. mehrere kleinere Seiten können auf einem großen Bogen angeordnet werden (Nutzenmontage).

 

DIN lang

Das DIN-lang-Format ist eine festgelegte Größe von 98 mm (oder 105 mm) x 210 mm, die meist für Kurzmitteilungen oder Handzettel genutzt wird. Häufige Verwendung findet das DIN-lang-Maß von 110 x 220 mm für Briefumschläge (DIN-lang-Umschlag, DIN C6), die für den Versand von zweimal gefalzten Briefbögen (DIN A4) genormt sind.

 

Druckformat

Die gebräuchlichsten Druckformate können zumeist von den gängigen Grafikprogrammen wie z. B. Adobe Photohop, Adobe InDesign, Adobe Illustrator, Corel Draw o. a. erstellt werden. Zu den gebräuchlichsten Druckformaten gehören PDF, JPG, EPS, TIF, GIF und Bitmap. Um diese Dateien zu öffnen, haben wir sämtliche Grafikprogramme auf unseren Rechnern installiert.

 

Doppelnutzen

Verarbeitungsform, bei der zwei Nutzen auf einen Bogen gedruckt werden. Es werden bspw. zwei DIN-A4-Seiten auf einen DIN-A3-Bogen gedruckt, anschließend wird der gesamte Stapel durchgeschnitten.

 

Flächendeckung

Bezeichnung für die prozentuale Größe des Farbauftrags im Verhältnis zur Blattgröße. Ist die unbedruckte, weiße Fläche größer als die bedruckte Fläche, liegt die Flächendeckung bei unter 50 %. Architekturpläne haben häufig eine Flächendeckung von unter 25 %. Große Fotos sind häufig vollflächig bedruckt. Der Preis für Poster und großformatigen Drucken hängt von der Flächendeckung ab.

 

Fotopapier

Tintenstrahldrucker und Laserdrucker können mit Hilfe spezieller Druckpapiere Ausdrucke in fotorealistischer Qualität liefern. Allerdings kann das Fotopapier von der Rolle nicht mit dem aus dem Fotolabor verglichen werden.

 

Gestrichenes Papier (coated paper)

Papier, bei dem die Oberfläche mit einem Bindemittelauftrag ("Strich") veredelt ist. Als Material für den Bindemittelauftrag wird sogenannte Streichfarbe verwendet. Das Papier bekommt eine geschlossene, glattere und stabilere Oberfläche, wodurch eine hohe Detailwiedergabe und bessere Qualität beim Druck erreicht wird. Es wird unterschieden zwischen matt gestrichenem Papier, halbmatt gestrichenem Papier und glänzendem Papier.

 

Hochformat

Bezeichnet das Format eines bedruckten oder beschriebenen Bogens, bei dem die Schriftzeichen parallel zur kurzen Seite verlaufen. Bei der Formatangabe wird grundsätzlich zuerst die Breite bzw. die waagerechte Länge angegeben und danach die Höhe bzw. die senkrechte Länge. Ein DIN-A4-Bogen im Hochformat hat die Maße 210 mm x 297 mm.

 

Holzfreies ungestrichenes Papier (uncoated woodfree)

Papier, das nach DIN 827 einen Anteil von maximal 5% an Holzstoff enthält. Die Prozentangabe bezieht sich auf das Gewicht. Holzfreies, ungestrichenes Papier besteht aus Zellstoff (hauptsächlich Holz), Hadern (Textilfasern) oder einer Mischung aus beiden Stoffen.

 

JPG

auch: JPEG. Abkürzung für Joint Photographic Experts Group (Vereinigte Fotoexpertengruppe, die einen Standard für die Speicherung bzw. Komprimierung von digitalen Bilddaten entwickelt hat). Die Kompressionsmethode eignet sich besonders für Farb- und Graustufenbilder. Bei der Speicherung kann der Kompressionsgrad dynamisch eingestellt werden. Je höher der Grad der Komprimierung, desto höher (!) ist auch der Informationsverlust, aber desto geringer (!) ist die Dateigröße und damit der Speicher(platz)bedarf.

 

Karton

Bezeichnet den ? aus einer Mischung aus Zellstoff, Holzstoff und Altpapier hergestelltem ? Bedruckstoff bzw. Werkstoff für die Verpackungsindustrie mit einem Flächengewicht zwischen Papier und Pappe (150 g/qm bis 600 g/qm).

 

Kopie

Vervielfältigung eines Originals.

 

Laserdruck (laser printing)

Digitaldruckverfahren, bei dem Informationen mittels Laserstrahl und Toner auf Papier oder Folie übertragen werden. Die Belichtung und der Druck erfolgen in einem Durchlauf. Wir empfehlen das Laserdruckverfahren beim klassischen Seitendruck.

 

Layout

auch: Entwurf, Gestaltung. Detailliertes Sichtbarmachen eines gedanklichen Bildes als tatsächlicher und verbindlicher Entwurf. Dieser dient der Visualisierung des späteren Endprodukts. Bei Drucksachen enthält der Entwurf bereits alle Angaben wie z. B. die Position und Größe von Bildern oder Schriften für die spätere Produktion bei uns Hause.

 

Nutzen

Bezeichnung für einzelne Motive auf einem Sammelbogen. Auf einem Druckbogen können mehrere Einzelteile bzw. gleichartige Exemplare wie z. B. Visitenkarten oder Flyer passgenau platziert werden, so dass das das Rohmaterial bestmöglich ausgenutzt wird.

 

OCR

Abkürzung für Optical Character Recognition. Beschreibt die automatische Texterkennung einer gedruckten Vorlage. Es wird häufig verwendet, um Textinformation aus Bilddateien wieder zu gewinnen, um diese mit Hilfe einer Textverarbeitung weiter zu bearbeiten und/oder elektronisch durchsuchbar zu machen.

 

Offene Datei (open file)

auch: offene Datei, geöffnete Datei oder freie Datei z. B. DOC, XLS, PSD, AI, INDD oder CAD. Eine Datei, die frei zugänglich ist und zum Lesen oder Schreiben geöffnet werden kann. Viele Druckereien lehnen die Verwendung offener Dateien ab, da sie nur mit den Programmen problemlos geöffnet werden können, in denen sie gespeichert worden sind. Wir bevorzugen daher geschlossene Dateiformate z. B. PDF oder JPG - bei Fragen können Sie sich gerne an uns wenden!

 

Opaque

auch: blickdicht, lichtundurchlässig, opak. Lichtundurchlässiges Material, im Zusammenhang mit Farbe eine deckende Farbe.

 

Opazität

Fachbegriff für die Lichtundurchlässigkeit von Papier. Die Eigenschaft ist besonders für den beidseitigen Druck wichtig. Je höher die Opazität eines Papiers ist, desto undurchsichtiger ist es.

 

Overheadfolie

Eine für die Tageslicht-Projektion geeignete, durchsichtige Folie aus beschreibbaren oder bedruckbarem Kunststoff. Trotz aller modernen Technik sind Overheadfolien für Reden in der freie Wirtschaft, für Unternehmenspräsentationen und Vorträgen an Schulen immer noch von Bedeutung. Folien sind bis zu einer Größe im DIN-A3-Format erhältlich und werden auf Laserdruckern entweder s/w oder farbig bedruckt.

 

Papierformat

Die Standardgrößen für Papierformate in Deutschland sind die vom Deutschen Institut für Normung festgelegten und entsprechend genormten Formate. In der Papier- und Druckindustrie erfolgt die Formatangabe grundsätzlich mit "Breite mal Höhe". Daraus lässt sich schließen, ob es sich um ein Hoch- oder Querformat handelt. Das Referenzformat der A-Reihe ist A0, dessen Flächeninhalt 1 qm beträgt. B-Formate sind immer größer als A-Formate mit gleicher Nummer, C-Formate liegen dazwischen und D-Formate sind die kleinsten vorkommenden Formate.

 

Übliche Formate und deren Anwendungsmöglichkeiten:

 

A0 / 84 cm x 118,8 cm / Fahrpläne, Tech. Zeichnungen, Landkarten, Druckbögen

A1 / 59,4 cm x 84 cm / Poster, Filmplakate

A2 / 42 cm x 59,4cm / Zeitungen, Kalender

A3 / 29,7 cm x 42 cm / Diagramme, große Tabellen, Zeichnungen

A4 / 21 cm x 29,7 cm / Briefpapier, Formulare, Hefte, Zeitschriften

A5 / 14,8 cm x 21 cm / Notizblöcke, Schulhefte, Prospekte

A6 / 10,5 cm x 14,8 cm / Flyer, Postkarten, Taschenbücher

 

B4 / 25 cm x 35,3 cm / Zeitschriften, Zeitungen

B5 / 17,6 cm x 25 cm / Bücher, Zeitschriften

B6 / 12,5 cm x 17,6 cm / Bücher, Zeitschriften

B7 / 8,8 cm x 12,5 cm / Reisepass

B8 / 6,2 cm x 8,8 cm / Spielkarten, Visitenkarten, Etiketten

 

C4 / 22,9 cm x 32,4 cm / Umschläge

C5 / 16,2 cm x 22,9 cm / Umschläge

C6 / 11,4 cm x 16,2 cm / Kontoauszüge

 

D5 / 13,6 cm x 19,2 cm / CD-/DVD-Hüllen

 

Papierüberformat

Ein auf dem DIN-A4-Format basierendes Überformat (auch A4+ (A4 plus) genannt), das beim Einsatz in Tintenstrahl- und Laserdruckern Verwendung findet. Durch die fehlende Normierung dieses Überformates existieren verschiedene Formate, z. B. auf DIN-A4 basierende Formate mit einer einheitlichen Beschnittzugabe von jeweils drei Millimetern pro Seite (216 mm x 303 mm) Im Foto- und Werbedruck existiert auch das inoffizielle Überformat A3+ (A3 plus), dieses entspricht 330 mm × 483 mm. Überformate werden eingesetzt, wenn ein randloses DIN-Format gedruckt werden soll.

 

Papiergewicht

Das Gewicht von Papier wird in Gramm pro Fläche oder pro Quadrat(zenti-/milli-)meter gemessen. Ein DIN-A0-Bogen (mit faktisch 999.949 qmm) entspricht einem Quadratmeter (1.000.000 qmm), so lassen sich auch Gewichte von kleineren Bogen bzw. Blättern leicht berechnen. Das allgemein gebräuchliche Schreib- und Briefpapier wiegt 80 g/qm. Papier hat in der Regel ein Gewicht zwischen 7 g/qm und 150 g/qm, zwischen 150 g/qm und 600 g/qm gilt das Produkt als Karton und alles ab 600 g/qm wird als Pappe bezeichnet.

 

Pappe

Bezeichnet ein Produkt ab einer Flächenmasse von 600 g/qm und einer Dicke von etwa 1,5 mm Dicke. Für den Digitaldruck ist Pappe weniger geeignet, eher als Trägermaterial für Kaschierungen. Pappe und Karton werden vorwiegend aus Recyclingpapier produziert, da die Farbe des Material hierbei weniger entscheidend ist.

 

Passkreuze

auch: Passerkreuze. Das sind sind Markierungen, die an den Ecken außerhalb des Beschnitts und/oder außerhalb des Druckbereichs angebracht werden, um den genauen Passer zu erreichen.

 

PDF

Das Portable Document Format (auf deutsch etwa: (trans)portables Dokumentenformat) ist ein plattformübergreifendes Dateiformat für Dokumente das von der Firma Adobe entwickelt wurde. Ziel war es, ein Dateiformat zu schaffen, mit dem Autoren elektronische Dokumente unabhängig vom ursprünglichen Anwendungsprogramm oder Betriebssystem originalgetreu weitergeben können. Leser einer PDF-Datei sollen das Dokument immer in der Form betrachten und ausdrucken können, die der Autor festgelegt hat. Die typischen Konvertierungsprobleme (wie zum Beispiel veränderter Seitenumbruch oder falsche Schriftarten) eines Dokuments zwischen den verschiedenen auf dem Markt befindlichen Anwendungsprogrammen entfallen. Eine PDF-Datei kann aus vielen Programmen heraus über die Druckfunktion erzeugt werden. Es eignet sich zum professionellen Drucken und auch aufgrund der relativ geringen Dateigröße insbesondere für die elektronische Publikation.

 

Pixel

Abkürzung für Picture Element, auch: Bildelement oder Bildpunkt.

 

Plakat

Ein großer, einseitig bedruckter Papierbogen, der überwiegend als auffälliger Werbeträger eingesetzt wird. Plakatkopien werden auf speziellen Plakatkopierern nur in s/w bis zu einer Größe von DIN A2 erstellt, entweder auf weißem oder farbigem Papier.

 

Plankopie

Kopie von Plänen ab einer Größe von DIN A2 bis zu einer Breite von 91,4 cm in s/w auf 90-g/qm-Material oder Transparentpapier von der Rolle. Die Pläne lassen sich im Maßstab von 25 % bis 400 % ändern. Im Anschluss werden die Pläne beschnitten und ggfs. auf das Endformat DIN A4 mit Heftrand gefaltet, um die Pläne bspw. für Aktenordner anzupassen. Optional können die Pläne gelocht und die Löcher verstärkt werden.

 

Printing on demand

auch: Drucken bei Bedarf. Bei diesem Druckverfahren wird nur nach Bedarf, direkt nach einer Anfrage, gedruckt. Eignet sich besonders für Kleinstauflagen von Büchern oder Zeitschriften.

 

RGB

Der RGB-Farbraum (Red/Rot, Green/Grün, Blue/Blau) ist ein Maßraum, in dem eine (vom jeweiligen Zweck definierte) Untermenge aller wahrnehmbaren Farben durch drei Koordinaten "Rot", "Blau" und "Grün" definiert wird. Für den Druck sind RGB-Farben nicht geeignet.

 

RIP

Das Druckwerk eines Laserdruckers oder Tintenstrahldrucker benötigt spezielle Rasterdaten. Diese werden durch den Raster Image Processor (RIP) erzeugt, was umgangssprachlich auch als Rippen bezeichnet wird.

 

Querformat

Bezeichnet das Format eines bedruckten oder beschriebenen Bogens, bei dem die Schriftzeichen parallel zur langen Seite verlaufen. Bei der Formatangabe wird grundsätzlich zuerst die Breite (waagrechte Länge) und dann die Höhe (senkrechte Länge) angegeben. Ein DIN-A4-Bogen im Querformat hat so die Maße 297 mm x 210 mm.

 

Schimmelbogen

Fehlerhafter Bogen, der statt doppelseitig nur einseitig bedruckt wurde.

 

Stapelscan

Die Stapelverarbeitung einer größeren Menge Dokumente mittels automatisiertem und unbeaufsichtigtem Scannen und Archivieren bezeichnet man als Stapelscan. Bei den Dokumenten des Stapels muss es sich nicht um den gleichen Dokumententyp (z. B. Rechnungen) handeln. Nur DIN-A4- und DINA-A3-Größen sind möglich. Abgespeichert werden die Daten zumeist als PDF oder TIFF. Wir bieten selbstverständlich auch einen Scanservice an.

 

Synaps

Synaps ist eine sehr widerstandsfähige, wasserabweisende, weiße Folie, die speziell zur Herstellung extrem beanspruchter Dokumente entwickelt wurde. Sie bietet sich überall dort an, wo bspw. schmutzige, ölige Fingerabdrücke das Druckprodukt unbrauchbar machen würden. Ideal für Anwendungen im Freien z. B. als Hinweisschild, Schaltplan, Speisekarte oder Bedienungsanleitung. Wir beraten Sie gerne!

 

TIFF

auch: TIF. Das Tagged Image File Format ist ein Dateiformat zur Speicherung von Bilddaten.

 

Tintenstrahldruck

Druckverfahren, bei dem Farbtröpfchen aus einer mikrofeinen Düse in Pixelgröße auf das Papier übertragen werden. Die in Tinten(strahl)druckern verwendete Tinte wird bei den meisten Herstellern auf Wasserbasis hergestellt. Diese Tinten haben eine begrenzte Lebensdauer. Die Tinten sind nicht archivfest (wasserlöslich, chemische Langzeitveränderungen) und bleichen insbesondere bei Einfluss kurzwelliger Lichtanteile (Tageslicht) erheblich stärker aus als bei anderen Verfahren, sind also nicht lichtecht. Weitere Zusätze zur Verbesserung der Lichtechtheit und der Leuchtkraft werden herstellerspezifisch zugegeben. Um farbig drucken zu können, benötigt ein Tintendrucker Tinten in den Farben Cyan, Magenta und Gelb. Aus diesen Grundfarben lassen sich fast alle Farben (inkl. Schwarz) erzeugen. Einige Modelle verfügen über Zusatzfarben, um die Qualität insbesondere im Fotodruck weiter zu steigern.

 

Transparentpapier

Zeichenpapier, dass eine sehr feine und harte Oberfläche hat. Im Kleinformat ideal für Einleger in Klappkarten, im Großformat als Architekturzeichnung. Transparentpapier lässt sich problemlos bedrucken und ist sehr reißfest.

 

Verlauf

auch: Farbverlauf. Bezeichnet die allmähliche, stufenlose Veränderung des Farbtons, der entweder in einen anderen Farbton übergeht oder verblasst.

 

Visitenkarte

Das standardmäßige Papiergewicht einer Visitenkarte beträgt ca. 150 g/qm bis 300 g/qm. Das in Europa übliche Visitenkartenmaß ist 85 mm x 54 mm. Im Gegensatz zu Briefen und dem Layout von Briefbogen gibt es für Visitenkarten keine feste DIN-Norm.